D.O.P.

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42 Extra Vergine Olivenöle DOP (= Denominazione d‘ Origine Protetta), also Olivenöle mit  geschützter Ursprungsbezeichnung, gibt es in Italien. 

Die nachfolgende Tabelle zeigt, wie sich die DOP’s auf die italienischen Regionen verteilen, und wie sie heissen. Die nach Produktion bedeutendsten Regionen haben 3-6 DOP’s. Es sind dies die Abruzzen, Apulien, Kalabrien, Kampanien, Latium, Sizilien und die Toskana. Diese 6 Regionen sind für 30 der 42 geschützten Ursprungsbezeichnungen verantwortlich. 2 Dop’s entfallen auf die Emilie-Romagna, während 10 Regionen sich mit einem DOP begnügen müssen.

Das «Lago di Garda DOP» teilen sich die drei Regionen, die an den Gardasee grenzen. Es sind dies die Lombardei, das Trentino-Südtirol und Venetien. Betrachtet man somit das Südtirol als DOP-Inhaber, so verbleiben genau zwei «doplose» Regionen, nämlich das Aostatal und das Piemont. Bis vor Kurzem gab es in diesen Regionen nicht einmal Olivenbäume. Erst zu Beginn dieses Jahrhunderts wurden im Grenzland der beiden Regionen etwa 200’000 Bäume gepflanzt. Bis zum ersten DOP dürfte es also noch etwas dauern.

Bemerkenswert finde ich es, dass die Vereinigung Italiens (1860), bekannt als Risorgimento, von einer Region (Piemont) ausging, in der die massgebenden Politiker, wie z.B. Camillo Benso Graf von Cavour, französisch sprachen und in der keine Olivenbäume wuchsen.

Na sowas! 😉😎

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